Friday, December 14, 2012

Modellstudie - Die erste Emotion

Zuerst einmal war es mir wichtig, die transportierten Emotionen des Interviews zu kanalisieren.



Während des Interviews wurde deutlich, dass die Diskrepanz zwischen dem Ideal eines praktischen und intelligent konzipierten Wohnens und der Realität immens war. Die jetzige eingeengte und unklare Wohnsituation erzeugte bei meiner interviewten Person eine Unbehaglichkeit, die ohne Zweifel in einem Modell verarbeitet werden musste. Hierzu nutzte ich die rohe Gestalt von Gips und Metall, die sowohl in Struktur als auch in Wahrnehmung eine unwirtliche Atmosphäre erzeugen. Um den Eindruck zu verstärken, nutze ich Pigemente zum Einfärben des Gipspulvers. Ich ging gezielt abstrakt vor, da die Emotionen der Person keinen greifbaren Raum schufen, sondern eine Stimmung erzeugten.


No comments:

Post a Comment