Friday, December 14, 2012

Modellstudie - Das Konzentrat

Nach der Analyse der ersten Modelle und Materialien wurde klar, dass weniger mehr sein würde.
Ich experimentierte mit einem einzelnen Stück Drahtgeflecht.
Wichtig war die Erkenntnis, dass man die Emotion mit dem Schlagwort "Enge" bennen konnte.
Das Gefühl das blieb war ein einengendes, jedoch wogendes Etwas, das in seiner emotionalen Erscheinung eher einem leichten Schleier als einem massiven Gegenstand glich.



 
 
 
Die leichte Struktur die durch das Biegen und Stauchen des Geflechts entstand, erinnerte an dieses Gefühl eines allumwogenden Schleiers, der sich scheinbar immer wieder verändern um die eingeschlossene Person legt.




Modellstudie - Die erste Emotion

Zuerst einmal war es mir wichtig, die transportierten Emotionen des Interviews zu kanalisieren.



Während des Interviews wurde deutlich, dass die Diskrepanz zwischen dem Ideal eines praktischen und intelligent konzipierten Wohnens und der Realität immens war. Die jetzige eingeengte und unklare Wohnsituation erzeugte bei meiner interviewten Person eine Unbehaglichkeit, die ohne Zweifel in einem Modell verarbeitet werden musste. Hierzu nutzte ich die rohe Gestalt von Gips und Metall, die sowohl in Struktur als auch in Wahrnehmung eine unwirtliche Atmosphäre erzeugen. Um den Eindruck zu verstärken, nutze ich Pigemente zum Einfärben des Gipspulvers. Ich ging gezielt abstrakt vor, da die Emotionen der Person keinen greifbaren Raum schufen, sondern eine Stimmung erzeugten.


Thursday, December 13, 2012

Wohndetails


Heute hatten wir endlich die Möglichkeit ein gemeinsames Foto unserer Modelle zu machen :)

 

LiveUpdate - Workshop mit Anh-Linh Ngo

Während des Workshops entwickeln wir ein Konzept von einem Design für ein "Möbelstück", das aus den Bedürfnissen der einzelnen Personen erwächst, welches wir auch im Modell untersuchen sollen. Dabei stand und freundlicherweise Anh-Linh Ngo, der Chefredakeur der Arch+ als mit Rat und Tat zur Seite.
Wir begrüßen außerdem herzlich das neue Mitglied der Gruppe- Matthias!

Wednesday, December 12, 2012

Material Radikal



Wohndetail - Architekt vol. 2



Dieses mal wollte ich eine tiefere, mehr abstrakte Untersuchung zum Thema 'arbeiten+wohnen' darstellen. Ich habe ein Konzept entwickelt, wo der Arbeitsplatz ein Zwischenraum ist. Im Modell wollte ich den leichten Übergang zwischen öffentlichem- und privatem- Bereich unterstreichen.


Blick aus der privaten Zone
Blick aus der öffentlichen Zone

Modellstudie- die zweite





Monday, December 10, 2012

Wohndetail - Architekt

Der erste Versuch dem Interview mit Architekt zu präsentieren.




In diesem Interview war für mich die Verbindung zwischen wohnen und arbeiten interessant. In meinem Modell wollte ich die Nutzung der Räume darstellen. Das Arbeitszimmer wird mehr benutzt als die andere Räume - ich habe es also in Maßstab 1:20 gebaut und das Wohnzimmer ist am wenigsten benutzt, also es ist in 1:40 dargestellt. Ich wollte auch die Leere und die minimalistische Atmosphäre in meinem Modell erreichen, somit habe ich Karton benutzt. Die Möbel unterstreichen die unterschiedlichen Maßstäbe.



Modellbau


Letze Woche haben wir (Maria und ich) ein Intensivmodellbau-Kurs gemacht. Wir haben zusammen mit anderen Teilnehmern ein großes Modell aus Polystyrol und Styrodur gebaut und haben die Möglichkeiten verschiedener Arten von Materialen ausgetestet. Hier sind ein Paar Fotos von dem, was wir gemacht haben:)

Hier unsere ersten Versuche mit Polystyrol.


Sunday, December 9, 2012

Modellstudien

Die folgenden Bilder sind aus einer Fotoreihe im Zuge der Modellstudie entstanden. Thematisiert habe ich dabei die Enge, die durch kleine, vollgestellte Räume entsteht (im Modell dargestellt durch die krustenartige Beschichtung). Es hat mich dabei interessiert, was für positive, gemütliche Situationen auch in solch einer eigentlich eher weniger einladenden Umgebung entstehen können, die für den Bewohner das Zuhause ausmachen könnten.